Archiv - Gemeinde Mastershausen

Rentnerbande

Die "Rentnerbande" hat wieder einmal zugeschlagen!

Unsere Grillhütte im Hallgarten schrie flehentlich nach Farbe. Die Hilferufe des ausgetrockneten und verbleichten Holzes der Außenfasade wurde von der "Rentnerbande" gehört, und in einer selbstlosen Tat gaben Günter, Heinz und Jim zusammen mit den Gemeindemitarbeitern der Grillhütte einen neuen Anstrich.

Zuvor waren Günter Reineke und Heinz Sobik maßgeblich an den Malerarbeiten an der Feuerstelle der Schutzhütte in der Eichheck beteiligt, die bei der diesjährigen 1. Maifeier, von den dort feiernden Jugend, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Von Thomas Schmitz und Markus Bauer zuvor reparierten Feuerstelle, gaben die beiden der Einrichtung den nötigen Anstrich.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die "Rentnerbande" für den freiwilligen und selbstlosen Einsatz an diesen Gemeindeeinrichtungen.

Jürgen Schneiders, Ortsbürgermeister

 


Masdascher Flüchtlingshilfe informiert 8

Die „Masdascher Flüchtlingshilfe“ informiert (8) - August 2016


Es sind nun schon zwei Jahre, die die „Masdascher Flüchtlingshilfe“ existiert. Am 21. August 2014 haben eine Handvoll Leute aus dem Dorf diesen (nicht eingetragenen) Verein gegründet. Und am 21. August dieses Jahres wollen wir nun den Jahrestag mit einem kleinen Fest feiern. Damals, im Sommer 2014, gab es noch fast keine Flüchtlinge in Deutschland. Aber es gab schon den Krieg in Syrien. Und es gab Syrer, die in die Türkei flohen und solche, die bereits über das Mittelmeer kamen. Und wir rechneten uns aus, dass es nicht mehr lange dauern werde, bis diese Flüchtlinge auch bei uns auftauchen würden. Und im November 2014 war es dann so weit: Die ersten Asylsuchenden zogen in die Alte Mädchenschule in Mastershausen ein. Die große Politik tat dann noch ein Jahr später so, als hätte man ja wirklich nicht ahnen können, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen würden. So waren wir der Zeit voraus.
Wenn wir uns an die ersten Flüchtlinge, die man uns zugewiesen hatte, erinnern, dann sind wir uns dessen bewusst, dass wir wirklich viel Glück mit diesen Menschen gehabt haben. Es hätte ja auch anders kommen können. Flüchtlinge sind keine Engel. Aber die beiden ersten Bewohner der „Alten Mädchenschule“ waren wohlerzogene Syrer aus gutem Hause, die inzwischen in Kastellaun wohnen, den Integrationskurs abgeschlossen haben und inzwischen schon nach beruflichen Möglichkeiten Ausschau halten. Aber die Stimmung war vor zwei Jahren auch noch eine andere. Die Leute im Dorf reagierten sehr wohlwollend auf die Fremden. Immer wieder wurden wir gefragt, was man denn für sie tun könne. Und mancher Kuchen wurde gebacken, um die Flüchtlinge zu erfreuen.  
Inzwischen ist die Stimmung im Lande gekippt. Hinter jedem Flüchtling könnte ein Terrorist stecken, wird gemunkelt. Und die AfD fragt, was denn aus dem „christlichen Abendland“, werden soll, wenn immer mehr Moslems hier leben? Und überhaupt, so hört man landauflandab, seien es viel zu viele, die da gekommen sind. Anders als die Kanzlerin denken viele: das schaffen wir nicht! Dabei haben wir schon ganz andere Flüchtlingswellen hinter uns mit viel höheren Einwanderungszahlen. So kamen nach dem 2. Weltkrieg mehr als 12,5 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches in die Bundesrepublik und in die DDR. Und wenig bekannt ist, dass schon zwischen 1949 und 1990 4,5 Millionen Menschen aus der DDR in den Westen abgewandert sind. Zwischen 1991 und 2013 sind dann nochmal 3,3 Millionen Menschen aus den neuen Ländern (ohne Berlin) „rübergemacht“ in den Westen. Das sind zusammen schon fast 20 Millionen Menschen, gut,  alles Deutsche, alles Weiße, keine Moslems, aber doch alles Migranten.   
In den 50er und 60er Jahren kamen dann aber 14 Millionen Gastarbeiter aus vielen verschiedenen Ländern der Welt nach Deutschland. Davon gingen zwar Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre ca. elf  Millionen zurück in ihre Heimatländer. Aber heute leben zum Beispiel noch etwa drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland, außerdem 1,5 Millionen Menschen mit türkischem Pass. Zudem sind bis zum Jahre 1990 fast 4,5 Millionen Spät-Aussiedler (einschließlich ihrer Familienangehörigen) nach Deutschland eingewandert (diesmal auf Einladung von Helmut Kohl). Seitdem wird auch Russisch gesprochen in Deutschland.  Und Anfang der 90er Jahre kamen dann noch etwa 350.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus den Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens nach Deutschland. Die 200.000 jüdischen Zuwanderer, die von 1990 bis 2012 aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland, kamen, sogenannte Kontingentflüchtlinge, fallen schon gar nichts mehr ins Gewicht.
All diese Millionen von Zuwanderern haben wir verkraftet. Aber die eine Million von Asylsuchenden des letzten Jahres – das bringt, so meinen manche,  Deutschland an den Rand des Abgrunds, zumal die meisten weder weißhäutig noch christlich sind. Und so haben jetzt schon wieder die Schwarzmaler, die Hassschürer, auch die Rassisten Oberwasser. Pegida und AfD haben das politische Klima vergiftet. Die Folge: Die rechte Gewalt nimmt drastisch zu. Die Zahl der rechtsmotivierten Straftaten hat laut Polizeistatistik einen neuen Höchststand erreicht: Im vergangenen Jahr waren es 22.960 solcher Delikte - fast 35 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Was früher die Juden waren, das sind jetzt die Flüchtlinge.


Menschenkette
Vielleicht sollte ich als Gegenbeispiel aus unserem Dorf einen unserer Eritreer erwähnen. Er ist aus Eritrea geflohen, weil er dort bedroht worden ist. Er sollte als Bankangestellter die Konten reicher Exileritreer ausspähen und dem Geheimdienst melden. Als er das ablehnte, warf man ihn in’s Gefängnis. Als er nach einem Jahr wieder rauskam, floh er. Er ist Moslem. Er liest den Koran auch heute noch täglich. Aber er liest auch die Bibel. Und er zitiert oft daraus Verse, die ihm gefallen. Insbesondere sind es Texte aus dem Neuen Testament, in denen es um das Erbarmen Gottes geht, um die Liebe. Das, sagt er, ist auch das Zentrum des islamischen Glaubens: Das Erbarmen Gottes. Er sieht alle Christen als seine Brüder an. Er hat keine Probleme damit, an Weihnachten in Mastershausen in der katholischen Kirche zu sitzen. Er und die anderen Eritreer haben uns, die Betreuer, am Heiligen Abend in der Alten Mädchenschule zu einem Festessen eingeladen. Wir mögen ihn, diesen moslemischen Mann. Wir mögen auch die anderen Eritreer, die übrigens alle Christen sind.
Die Welt ändert sich. Das war schon immer so. Während vieler Jahrzehnte konnten wir aus sicherer Entfernung die Kriege, die es in der Welt gab, im Fernsehen verfolgen. Jetzt stehen die Opfer dieser Kriege auf einmal vor unserer Tür. Damit haben wir nicht gerechnet. Dabei haben wir, das heißt der Westen, oft viel dazu beigetragen, dass es diese Kriege gibt. Ohne den Feldzug Bushs gegen den Irak wäre der Nahe Osten nicht so destabilisiert, wie er es heute ist. Ohne unsere Wirtschaftspolitik gegenüber Afrika wären die Zustände in vielen Ländern dieses Kontinents nicht so desaströs, wie sie es sind. Aber die schuldlos Hungernden, die Kranken, die Chancenlosen in so vielen Ländern der Erde haben uns nicht um den Schlaf gebracht, solange sie in ihren Ländern geblieben und fern von uns gestorben sind. Erst jetzt wachen wir auf, wo einige von ihnen versuchen, ihr nacktes Leben zu retten und in unserem Lande Schutz suchen. Jetzt erweist es sich, ob wir „christliches Abendland“ sind oder ob der jahrzehntelange Kirchgang an uns spurlos vorübergegangen ist. Zeigen wir das Erbarmen mit dem Schwachen, dem Armen, dem Kranken, das im Mittelpunkt der Ethik des Christentums steht?


Ayan und Yahyah mit Ingrid
Wir sind manchmal erstaunt, wenn man im Dorf mit Blick auf uns Helfer sagt: „Die kümmern sich schon darum!“ „Die“, damit sind wir gemeint, gerade mal ein Dutzend Leute, die wir nun schon seit zwei Jahren die Asylsuchenden, die unter und mit uns hier im Dorf leben, betreuen. Das Dorf scheint sich daran gewöhnt zu haben, dass es „die da“ gibt, die sich um die Flüchtlinge kümmern. Aber natürlich brauchen wir neue Mitarbeiter. Wir brauchen jede Hand. Was wir brauchen sind Menschen, die mit unseren Schützlingen zum Arzt nach Kastellaun oder zur Ausländerbehörde nach Simmern fahren. Wir brauchen Helfer, die die Briefe lesen, die unsere Leute bekommen, und die sie in Absprache mit den Betroffenen beantworten. Wir könnten junge Mütter brauchen, die zusammen mit der Somalierin und ihrem Baby spazieren gehen. Wir könnten handwerklich begabte Mitmenschen brauchen, die im Haus mal nach dem Rechten sehen; irgendetwas ist immer kaputt. Wir könnten Menschen brauchen, die die Asylsuchenden zu sich einladen, ihnen zeigen, wie wir in Deutschland leben, die zum Beispiel mit ihnen kochen, oder die sie mitnehmen zu Veranstaltungen, zum Beispiel zum Fußball, oder die mit ihnen Wanderungen machen oder Ausflüge – unsere Leute wissen gar nicht, wo sie hier leben. Aber es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten zu helfen. Die Rentner sind hier besonders gefragt, denn sie haben Zeit, oft mehr als ihnen lieb ist.  Wie wäre es mit Ihnen? Wir brauchen auch Ablösung. Denn es können und sollen nicht immer dieselben sein, die den Asylsuchenden im Dorf helfen.
Dabei ist die Hilfe für die Flüchtlinge nicht nur eine aufopferungsreiche Tätigkeit, bei der wir unsere eigenen Interessen hintan stellen müssten. Der Umgang mit den Männern und Frauen aus fernen Ländern ist auch befriedigend. Es ist interessant, fremde Kulturen kennen zu lernen, andere Verhaltensweisen und Gewohnheiten, von denen wir oft sogar etwas lernen können. Es ist schön, die Fortschritte mitzuerleben, die die einzelnen Bewohner machen. Wenn wir das unbeschwerte Lachen von Menschen hören, die wenige Monate zuvor noch mit versteinerten Mienen bei uns angekommen sind, dann ist das ein schöner Lohn für unsere Mühe. Wer immer schon mal nach Syrien, Eritrea oder Somalia fahren wollte, der kann sich die Reisekosten sparen. Menschen aus diesen Ländern sind zu uns gekommen, sie wohnen neben uns, sie freuen sich über jeden Kontakt mit Einheimischen.    
Und das sind die gegenwärtigen ehrenamtlichen Helfer: Angelika & Karl Thomas, Ingrid Gastdorf, Josef Peil, Steffi Kraus, Petra & Rainer Christ, Anke Mähser, Hans Maldaner, Jutta & August Dahl (Bell), Elke & Michael Haberkamp sowie einige weitere gelegentliche Unterstützer.
Zwei Jahre „Masdascher Flüchtlingshilfe“ – ein Grund zum Feiern? Ja, ein Grund zum Feiern!

ViSdP: Michael Haberkamp, Ruf 06545 - 6778

 

 


 

Alt Schul

"Alt Schul"

Die zehn Wohnungen in unserer "Alt Schul" sind seit dem 15.07.2016 alle vermietet.

Sechs Wohnungen sind mit Einzelpersonen und vier mit zwei Personen belegt.

Die Bewohner sind mit den gut aufgeteilten Wohneinheiten und dem Umfeld sehr zufrieden, besonders freuen sie sich, dass man in Mastershausen noch alles für den täglichen Bedarf bekommen kann.

Mittlerweile hat sich eine kleine Hausgemeinschaft gebildet, in der man sich untereinander auch schon mal hilft oder man trifft sich bei schönem Wetter auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm.

Die Tagespflege wurde leider nicht ausreichend in Anspruch genommen und wurde in Folge, Ende des letzten Jahres aufgegeben.

Die in der "Alt Schul" ansässige Physiopraxis hat die Räumlichkeiten der ehemaligen Tagespflege angemietet, etwas umgestaltet und bietet nun diverse, hoch interessante Kurse durch.

 

Jürgen Schneiders, Ortsbürgermeister

 


Sperrung "Schule Eck"

Sperrung "Schule Eck"

In der 32. KW von Montag, 08. August bis einschließlich Freitag, 12. August 2016 wird die Ecke Reitweg, Kirchstraße, Raiffeisenstraße im Rahmen einer Gewährleistung saniert.

Das vorhandene und verschobene Pflaster wird aufgenommen und durch ein neues verzahntes Pflaster ersetzt.

In dieser Zeit wird der Reitweg in diesem Bereich für Fahrzeuge voll gesperrt, so dass man vom Reitweg nicht mehr in die Raiffeisenstraße/Kirchstraße oder umgekehrt, gelangt.

Ortskundige werden gebeten diesen Bereich zu umfahren.

Am 29. Juli 2016 sollten die Arbeiten erledigt und die Sperrung aufgehoben sein.

Jürgen Schneiders, Ortsbürgermeister

 

 


 

Masdascher Flüchtlingshilfe informiert (7)

Masdascher Flüchtlingshilfe informiert (7) – Mai 2016


Vier Monate sind vergangen seit der letzten Information der Flüchtlingshilfe. In dieser Zeit hat sich Einiges ereignet.

 

  • Die Farah hat die Erlaubnis erhalten, zu ihrem Mann Yahya nach Kreuznach zu ziehen. Und sie hat jetzt, Ende April, gerade ihr Kind zur Welt gebracht: Jakob heißt der Junge.

 

  • Die Deeqa hat ihren Moukthaar geheiratet, der in Dillendorf lebt. Beide werden aber im Laufe des Monats Mai nach Kirchberg umziehen, wo sie eine gemeinsame Wohnung bekommen werden. Auch die Yaasmin hat (Ende April) geheiratet, und zwar - so wie Farah und Deeqa auch - nach islamischem Ritus in der Moschee in Simmern. Der Bräutigam heißt Ahmed und lebt zur Zeit in Kempten. Ob die beiden zusammenziehen können, steht dahin.

 

  • Die Melat ist Ende April als „Flüchtling“ anerkannt worden. Das ist sehr erfreulich. Allerdings muss sie nun die Unterkunft in Mastershausen verlassen. Wir suchen für sie in Kastellaun eine kleine Wohnung. Sie wird in Kastellaun den Integrationskurs besuchen, der am 9. Mai im Haus Bretz beginnt.

 

  • Und seit mehreren Wochen gibt es eine neue Bewohnerin in der Alten Mädchenschule: Ayan mit ihrem Baby, das den Namen Yahya trägt. Auch sie ist wie Farah, Deeqa und Yaasmin Somalierin. Und Yahya ist der Star auf der zweiten Etage.

 

  • Im Parterre, wo die Männer wohnen, hat sich nichts geändert. Dort leben nach wie vor die vier Eritreer Abdo, Yared, Habtom und Shishay. Die haben jetzt schon vier Monate lang einen Sprachkurs in Kastellaun besucht. Und sie verstehen schon ganz gut Deutsch, sprechen es aber noch schlecht oder auch gar nicht. Sie alle hoffen, wie die Melat den Integrationskurs in Kastellaun besuchen zu können, der am 9. Mai beginnt. Noch fehlt für zwei von ihnen die Zulassung.

 

Alle Frauen und Ingrid

Foto (v.l.n.r.): Melat, Yaasmin, Deeqa, Ingrid und Ayan


In diesen vier Monaten gab es für die Mitglieder der „Masdascher Flüchtlingshilfe“ wieder viel zu tun. Wieder standen dabei die anfallenden Fahrten im Mittelpunkt. Die somalischen Frauen mussten an vier Tagen in der Woche mittags nach Kastellaun zu ihrem Sprachkurs gebracht werden, weil um diese Zeit kein Bus dorthin fährt. Alle Bewohner waren in diesem Zeitraum mindestens ein Mal in der Kreisverwaltung in Simmern, wo sie beim Ausländeramt ihre Aufenthaltserlaubnis verlängern müssen. Fast alle Männer und Frauen waren in dieser Zeit einmal oder sogar mehrmals beim Facharzt in Kastellaun, Simmern oder sogar Koblenz. Und dann gab und gibt es mindestens einmal pro Woche eine Fahrt nach Kastellaun, damit unsere Schützlinge dort einkaufen gehen können. All das wäre einfach zu managen, wenn die Asylsuchenden die vorhandene Busverbindung nutzen könnten. Dann brauchten sie keine Fahrdienste der Ehrenamtlichen. Aber der ‚Bus nach Kastellaun kostet 3,70 Euro, hin und zurück 7,40 Euro. Das können die Asylbewerber nicht bezahlen. Ihnen ist gerade ihr Budget auf 285,00 Euro im Monat gekürzt worden. Das ist weniger als Hartz IV. Damit können sie keine großen Sprünge machen.


Seit einem Jahr versuchen wir, auf den verschiedenen politischen Ebenen für ein FlüchtlingsTicket zu werben, bisher vergeblich. Die Gemeinden sagen, das sei Aufgabe der Verbandsgemeinde, die Verbandsgemeinde zeigt auf den Kreis, der Kreis auf’s Land. Nun hat der Verbandsbürgermeister gerade auf seine Anfrage bei der Ministerin hin die Auskunft erhalten, dass diese Aufgabe eindeutig in den Kompetenzbereich des Kreises falle. Und an den hat der Bgm. Keimer inzwischen eine Anfrage gerichtet mit dem Ziel, den Kreis zu bewegen, in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH eine Lösung des Problems zu entwickeln. Es bleibt abzuwarten, ob unser Landrat, Dr. Bröhr, und der Kreistrag sich für eine Regelung stark machen werden, die unseren Flüchtlingen zugutekommt. Unser Vorschlag, den der Bgm Keimer auch aufgegriffen hat, ist der, dass den Flüchtlingen, in deren Budget ein Posten von ca. 20 Euro für Fahrtkosten enthalten ist, dieser Betrag einbehalten wird und dafür ein Busticket ausgehändigt wird, mit dem sie zumindest ihre Sprachkurse kostenlos erreichen können. Wir hoffen, dass es möglichst in absehbarer Zeit landesweit einmal zu solch einer Regelung kommen wird. Denn die Gruppe der regelmäßigen Fahrer ist klein und die Belastung für die ehrenamtlichen Fahrer daher hoch. Wie wäre es, wenn Sie sich bei uns melden würden, weil Sie sich denken könnten, ab und zu eine Fahrt zu übernehmen? Das würde uns freuen.


Kontakt: Michael Haberkamp Ruf 06545 - 6778

 

 


 

 


Nahwärme 27.04.2016

Nahwärme

Zur Umsetzung eines Nahwärmekonzeptes hatt die OG bereits vor ca. 2 Jahren eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, wie groß das grundsätzliche Interesse bei den Bürgern ist, bei einem solchen Projekt mitzumachen. Die Resonanz damals war sehr positiv. Nachdem das Thema jetzt einige Zeit aus Eis lag, wollen wir nun wieder Fahrt aufnehmen und die nächsten Schritte dieses Vorhabens in Angriff nehmen. Dies bedeutet, dass zunächst eine (relativ aufwenidge) Machbarkeitsstudie durchgeführt werden muss. Diese hat die Ortsgemeinde kürzlich bereits im Auftrag gegeben. Die Gesamtkosten umfassen insgesamt ca. 174 Tsd. Euro. Von diesen Kosten muss die Gemeinde ca. 30 % selbst tragen.

Die verbleibenden 70 % werden vom Land getragen. In dieser Machbarkeitsstudie sollen nun detailliertere Prüfungen bzgl. der Realisierungsmöglichkeiten und der Wirtschaftlichkeit verschiedener Umsetzungsvarianten erfolgen. D.h. es geht um Kostenschätzungen, Finanzierungskonzepte und um die mögliche Ausnutzung von Fördermitteln. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist aber auch, dass es seitens der interessierten Haushalte belastbare Aussagen zu deren Bereitschaft gibt, an dem Projekt teilzunehmen. Dazu werden sog. Vorverträge geschlossen, die dann bindend sind, wenn das geplante Nahwärmenetz technisch und finanziell zu den errechneten Bedingungen auch umsetzbar ist.

Ortsbürgermeister und Gemeinderat sind sich im Klaren darüber, dass aufgrund der aktuell niedrigen Heizölpreise, es u.U. nicht ganz einfach sein wird, die Bürger für das Projekt zu begeistern.

Die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang, auf die es zwar keine seriöse Antwort gibt, die aber dennoch jeder für sich selbst beantworten muss, ist:
Wie lange wird es dauern, bis die Energiepreise wieder anziehen? - Wollen wir abwarten oder, wie bereits einige Gemeinden in unserer näheren Umgebung, die Sache angehen?

Jürgen Schneiders, Ortsbürgermeister

 


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Was ist demnächst:
  

 

01. Mai
Maifest an der Pfarrscheune

 

03. Mai
Begegnungscafè ab 14:00 Uhr in der "Alt Schul"

 

06. Mai
Führung im Ruhewald "Am Fürstengrab" um 14:00 Uhr Treffpunkt am Parkplatz

 

10. Mai
Begegnungscafè ab 14:00 Uhr in der "Alt Schul"

 

Abfallkalender

02. Mai Gelb
05. Mai Papier
08. Mai Bio
19. Mai Rest