Archiv - Gemeinde Mastershausen

Ein Windrad für alle

Ein Windrad für alle – damit Energie in Bürgerhand bleibt


Informationsveranstaltungen zur Bürgerbeteiligung an der Windenergieanlage in Lahr
Montag, 9. November 2015 20 Uhr im Bürgerhaus, Hauptstr., 56288 Zilshausen
Dienstag, 17. November 2015 20 Uhr, Alte Knabenschule, Am Plenzer 1, 56253 Treis-Karden (OT Treis)
Donnerstag, 26. November 2015 20 Uhr im Gemeindehaus, 56290 Mörsdorf
Die „SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG“ wurde als Energiegenossenschaft 2011 von Bürgern für
Bürger gegründet. Sie setzt sich für die Energiewende vor Ort ein und ist für alle offen: für Privatpersonen,
Firmen, Gebietskörperschaften und juristische Personen wie z.B. Vereine.
Für den Betrieb der Windenergieanlage, die derzeit in Lahr errichtet wird, informieren wir über


die Beteiligung als Genossenschaftsmitglied
die mögliche finanzielle Unterstützung durch die ABO Wind AG und
die Wirtschaftlichkeit und Risiken.
Wussten Sie, dass Genossenschaften
eine demokratische Rechtsform haben
politisch und wirtschaftlich unabhängig sind
als die insolvenzsicherste Rechtsform in Deutschland gelten
und die Wertschöpfung in der Region lassen?
Informieren Sie sich über uns - wir freuen uns auf Sie.

 

SOLIX  ENERGIE
Zum Römergrund 2-6, 55286 Wörrstadt Tel. 06732-934950 www.solix-energie.de

 


Masdascher Flüchtlingshilfe 24.10.2015

Die „Masdascher Flüchtlingshilfe“ informiert:


Am Samstag, dem 24. Oktober fand im Begegnungscafé eine Zusammenkunft der Flüchtlinge mit interessierten Masdascher Bürgern statt.

Nicht nur zwei der somalischen Frauen (Farah, Deeqa) und unsere Eritreerin (Melat) sowie der älteste Bewohner der Unterkunft in der Mittelstraße, Rida aus Ägypten, waren anwesend sondern auch die Bewohner der ersten Stunde, die beiden Syrer Mahmoud und Anas, die inzwischen in Kastellaun wohnen, und Yahya, der Ehemann von Farah, der in Bad Kreuznach lebt, sowie Mouchtar, der Freund von Deeqa, der in Dillendorf wohnt, beide auch aus Somalia. Aus Masdasch und Bell waren ca. 30 Gäste erschienen, die miterlebten, wie sämtliche Flüchtlinge sich in deutscher Sprache vorstellten, allen voran Mahmoud und Anas, die schon richtig gut Deutsch sprechen.


Zur Freude der Masdascher konnten die Somalier auch schon in Mundart grüßen. Sie sagten „Morje!“, was aber im Somalischen „Kartoffelstampfer“ bedeutet.

 

Masdascher Flüchtlingshilfe -26.10.2015


Zu Beginn sangen die Aktiven der „Masdascher Flüchtlingshilfe“ zur Gitarre den Song von Hannes Wader: „Gut wieder hier zu sein, gut Euch zu seh’n!“

Dann rief Elke Haberkamp einige Stationen der nun schon einjährigen Geschichte der „Masdascher Flüchtlingshilfe“ in’s Gedächtnis, angefangen von deren Gründung im August des vorigen Jahres über die ersten Flüchtlinge im Dezember 2014 bis hin zu den jetzigen Bewohnern, die ja auch fast alle anwesend waren. Sie beschrieb auch die Schwierigkeiten, mit denen die Betreuer zu kämpfen haben, an erster Stelle das Verständigungsproblem, weil es zum Beispiel für die Somalier nicht mal einen Dolmetscher gibt. Aber sie erwähnte auch das Problem, Fahrer zu finden, die die Flüchtlinge nach Kastellaun oder Simmern fahren. Die Busse sind für die Flüchtlinge einfach zu teuer. So werden die Frauen und Männer seit Jahr und Tag von ehrenamtlichen Helfern zu den Sprachkursen, zum Einkaufen, zum Arzt, zur Kreisverwaltung usw. gefahren. Weder die Gemeinde noch die Verbandsgemeinde noch der Kreis noch das Land waren bisher bereit, für die Fahrten der Asylbewerber zu den Sprachkursen ermäßigte Tickets zur Verfügung zu stellen. Josef Peil beschloss den Rückblick mit Erinnerungen an den Sprachunterricht, den er nun seit einem Jahr regelmäßig im Haus an der Mittelstraße erteilt.
Mittels einer Power-Point-Präsentation gab es dann Informationen zu den Ländern, aus denen die derzeitigen Bewohner der Unterkunft in der „Alten Mädchenschule“ stammen: Eritrea, Somalia und Ägypten. Michael Haberkamp zeigte anhand von Fotos die Schönheit von Ländern wie Somalia und Eritrea auf. Er berichtete aber auch von den verheerenden politischen Zuständen in diesen Ländern: der Diktatur in Eritrea mit willkürlichen Verhaftungen, Straflagern, Folter und der Verfolgung von religiösen Minderheiten; und der Rechtlosigkeit in Somalia, den marodierenden Islamisten, den Piraten, den Sklavenarbeitern, der Unterdrückung der Frauen; auch von der Verfolgung der koptischen Christen in Ägypten, vor allem auch in der Region Minya, woher der Rida stammt, den ja inzwischen fast alle Masdascher kennen.
Steffi Kraus beschloss die Darstellung mit einem Gedicht von Konstantin Wecker.

Angelika Thomas stellte dann die „orientalischen Köstlichkeiten“ vor, die von dem Vorbereitungsteam, zu dem eine ganze Reihe von Frauen aus dem Dorf gehörten, zusammen mit den Flüchtlingen vorbereitet waren. Es war eine lange Liste von
Speisen, die dann serviert wurden, darunter zum Beispiel Falafeln, Couscous–Salat, Tabbouleh, Kofta oder namibischer Bananenkuchen. Und alles fand großen Anklang bei den Besuchern. Böse Zungen unken ja zuweilen, die Flüchtlinge würden nie etwas für uns tun, immer nur wir für sie. An diesem Tag konnte man das das Gegenteil erleben: Die Flüchtlinge bedankten sich mit dem, was sie zubereitet hatten, für all das, was ihnen an Hilfe und Sympathie von den Menschen im Dorf entgegengebracht wurde und wird. Das kam gut an. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Guten Abend, gute Nacht“, wieder mit Elke Haberkamp an der Gitarre, schloss die Veranstaltung, bei der sich die Besucher fast drei Stunden lang gut unterhalten fühlten.

 

Masdascher Flüchtlingshilfe informiert 24.10.2015
Nun sehen wir der Ankunft von vier neuen Asylbewerbern entgegen, die am Donnerstag, dem 29. Oktober erwartet werden. Es sind eritreeische Männer zwischen 18 und 30 Jahren, die bei uns Schutz suchen und die unsere Hilfe brauchen. Trotz der großen Probleme mit der großen Zahl von Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland kommen, ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung zum Glück nach wie vor ungebrochen. Das gilt auch für unser Dorf, in dem sich nach wie vor Menschen für die Flüchtlinge engagieren.

Zu danken ist abschließend den Besuchern die insgesamt 180,00 Euro in das Sparschwein gesteckt hatten, das am Ausgang stand.
Text: M. Haberkamp 29.10.2015

 

 


 

Martinszug 2015

Martinszug

Der diesjährige Martinszugfindet am Samstag den 7. November statt. Die Aufstellung ist um 18:00 Uhr am Spielplatz.
Zum Martinsweck für die Kinder bietet die Feuerwehr an der Grillhütte auch Getränke und einen Imbiss an.
Wer Lust hat, kann gemeinsam mit der Feuerwehr, das benötigte Holz für das Martinsfeuer in unserem Wald einsammeln. Treffpunkt ist der kommende Samstag 31. Oktober um 10:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus.

Wir sind für alle großen und kleinen Helferhände dankbar.

Jürgen Schneiders, Ortsbürgermeister

 


Kompostplatz 23.10.2015

Kompostanlage auf der Galgenhöhe
Die Kompostanlage bleibt ab 31.10.2015 mittwochs geschlossen und ist bis einschließlich 28.11.2015 nur noch samstags in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Jürgen Schneiders, Orstbürgermeister

 


 

Masdascher Flüchtlingshilfe 5

Die „Masdascher Flüchtlingshilfe“ lädt ein!

Vorankündigung: Alle Bürger von Mastershausen sind zu einer Zusammenkunft eingeladen, die am Samstag, dem 24. Oktober um 15 Uhr im Begegnungscafé stattfinden soll und unter dem Motto „1 Jahr Masdascher Flüchtlingshilfe“ steht. Wir werden darüber berichten, was in diesem zurückliegenden Jahr alles geschehen ist. Und die heutigen Bewohner der Alten Mädchenschule werden sich vorstellen. Aber auch ehemalige Bewohner werden mit dabei sein. Außerdem werden orientalische Köstlichkeiten serviert werden, die wir gemeinsam mit den Flüchtlingen zubereiten werden. Schließlich gibt es Informationen zu Somalia, Eritrea und Ägypten, woher ja unsere Asylbewerber stammen.
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen! Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an:
6778 (Haberkamp) oder 282 996 9 (Kraus) oder 8889 (Thomas).

 


 

Weltbürger entdecken die Provinz -SWR-Fernsehen

Weltbürger entdecken die Provinz -SWR-Fernsehen

 

Am Mittwoch, den 07. Oktober 2015 bringt das SWR-Fernsehen die zweiteilige Reportage "Neue Heimat Hunsrück- Weltbürger entdecken die Provinz".

In dem zweiteiligen Film geht es um Abschied und Neubeginn, um große Gefühle beim Verlassen der alten und um große Hoffnungen auf die Möglichkeiten in der neuen Heimat.

Autorin Monika Kirschner begleitete die "modernen Aussiedler" ein Jahr lang bei ihrem Aufbruch nach Rheinland-Pfalz.

U. a. mit dabei, das Ehepaar Delves aus Wales, das mittlerweile im Mühlenweg in Mastershausen eine Immobilie erworben hat, und die Familie Miriam und Chris Lynch mit ihren drei Kindern aus England, die bei uns ein Haus im Reitweg gefunden und mittlerweile auch bezogen haben.

Die zweiteilige Dokuserie von Monika Kirschner wird am Mittwoch 7.Oktober 2015 um 20:15 Uhr und im Anschluss um 21:00 Uhr im SWR-Fernsehen übertragen. Am Samstag 10. Oktober 2015 um 16:30 Uhr bringt die ARD eine 30-Minuten-Fassung. Anschauen lohnt!!!

 

Jürgen Schneiders, Ortsbürgermeister

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Was ist demnächst:
  

 

01. Mai
Maifest an der Pfarrscheune

 

03. Mai
Begegnungscafè ab 14:00 Uhr in der "Alt Schul"

 

06. Mai
Führung im Ruhewald "Am Fürstengrab" um 14:00 Uhr Treffpunkt am Parkplatz

 

10. Mai
Begegnungscafè ab 14:00 Uhr in der "Alt Schul"

 

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