Mastershausener Kirchenbuch Nr. 1 - Gemeinde Mastershausen

Das Mastershausener Kirchenbuch Nr. 1

Man war im allgemeinen der Ansicht, dass es in Mastershausen keine Archivalien gibt, die älter sind als 1735. In diesem Jahr war nämlich das halbe Dorf abgebrannt, dabei auch das Pfarrhaus. Es stimmt dies für die Tauf-, Trauungs- und Sterbeeintragungen, aber nicht so für ein Buch, in dem alle Darlehen, Abgaben, Messstiftungen etc. eingetragen sind. 

Dieses Kirchenbuch Nr. 1 ist 33 x 21 cm groß, schon etwas aus dem Leim, aber alles, was darin geschrieben steht, ist zwar schwer entzifferbar, aber noch gut leserlich. Das Buch wurde 1657 angelegt, enthält aber zahlreiche Eintragungen, die auf wesentlich früher gegebene Darlehen zurückreichen, eines sogar von 1595. Rudi Zimmer hat ein vergleichbares, etwas jüngeres Buch, im Pfarrhaus Buch analysiert und in dem Prachtband „Geld im Hunsrück“, der vom Hunsrück-Museum in Simmern 2004 herausgegeben worden ist, veröffentlicht. Zahlreiche Erkenntnisse Zimmers können bei der Veröffentlichung des Mastershausener Kirchenbuches verwendet werden.

Obschon das Kirchenbuch zu Anfang 7 Leerseiten hat, fehlen nummerierte Seiten bis Seite 27. Auf dieser Seite fängt das Kirchenbuch, das insgesamt 274 Seiten zählt, mit beziehungsreichen Eintragungen an. Hier hat der Pastor Nicolaus Grasher nämlich die Schulden seines Vorgängers Henricus Remacli festgehalten. Remacli, der sich wohl kaum um die vom Trierer Erzbischof Jakob III. von Eltz im Jahre 1574 verordneten Vorschriften, die Güter und Gelder der Pfarreien betreffend, kümmerte, hinterließ ein verwirrendes Bild. Er war als Pfarrer von Mastershausen nach Kratzenburg gegangen. Um 1660 hatte er bei mehreren Gelegenheiten insgesamt 160 Gulden (fl) von der Pfarrei Mastershausen geliehen. Aber etliche Mastershausener hatten auch noch Schulden bei ihm. Es war auch noch „ein Ciborium und Röcklein“ zu bezahlen, das Remacli angeschafft hatte. Um die Sache abzu-klären, wurden zunächst die beiden „Johan Baur der Jung und Jacob Kißel“ nach Koblenz geschickt. Noch am 26. Juli 1672 holten „Peter Hermes von Mastershausen und Hanß Jung von Sosberg 24 fl beim Offizial in Coblentz“ ab, um Remaclis Schulden zu tilgen. Es heißt allerdings auch, dass Pastor Remacli diese Gelder „aus nothdurfft“ geliehen hatte.

Im Allgemeinen hat man das Geld an Leute verliehen, die Unterpfänder geben konnten, was bei dem Pfarrer nicht der Fall war. So hatten zum Beispiel „Peter Becker und seine eheliche Hausfraw Margarethe von den Kirchenknechten 24 fl empfangen und versetzen zum gewissen Unterpfand ein weiß...“ 17. Dez. 1657.

Es gab im 17. Jahrhundert noch keine Banken für den „Kleinen Mann“. Juden, die Geld verliehen, gab es in Mastershausen auch nicht, aber die Kirchengemeinde verfügte über etwas Kapital. Dieses rührte von Messstiftungen und Pachteinnahmen her. Bargeld und entsprechende Urkunden wurden in der Kirchenkiste verwahrt. Diese wurde auf dem Gewölbe des Kirchturms eingeschlossen. Die mit Eisen beschlagene Kiste war mit drei Schlössern versehen. Die drei Schlüssel waren getrennt bei dem Pastor und zwei Kirchen-dienern oder –knechten verwahrt. Nur wenn diese Drei beisammen waren, konnte die Kiste, die eine Art Tresor war, geöffnet werden. Die Kirchenknechte gehörten zum Gremium der Sendschöffen, sieben Männer aus der Kirchengemeinde, die zusammen mit dem Pastor die Gemeinde verwalteten, aber auch für Zucht und Ordnung zu sorgen hatten. Wichtig war, dass die Schöffen sich in der Gemarkung auskannten. Sie wussten es zu beurteilen, ob ein Pfand groß genug war, um ein Darlehen abzudecken. Als Pfand dienten Äcker und Wiesen, aber auch Häuser und Scheunen. Bei Darlehensvergabe wurde häufig eine Notlage berücksichtigt. Die Darlehensnehmer waren öfter deshalb auch Menschen aus der Umgebung, die z.B. durch einen Brand gelitten hatten. So waren Darlehensempfänger nicht nur aus Sosberg, Haserich und Reidenhausen, aus Krastel, Leideneck, Bell und Wohnroth, sondern auch aus Senheim, Senhals, Grenderich, Briedel und Hatzenport. Bewohner finanzkräftiger Pfarreien in der näheren Umgebung, wie Buch, Beltheim oder Frankweiler bekamen kein Darlehen in Mastershausen. Die Konfession der Darlehensnehmer spielte keine Rolle. Wichtig scheint gewesen zu sein, dass der Darlehensnehmer einen guten Leumund hatte und vielleicht auch, dass er einem der Schöffen persönlich bekannt war.

Es wurde bei keinem Darlehen eine zeitliche Befristung festgelegt, auch die Höhe der Zinsen wurde nicht erwähnt. Das hing damit zusammen, dass der Zinssatz von 5 % fest lag und auch in dem hier behandelten Zeitraum sich nicht änderte. So lange die Zinsen pünktlich zu St. Bricciustag (13. November) bezahlt wurden, eilte es niemand. So kam es, dass viele Kredite vererbt wurden, zum Teil sogar über zwei Generationen. Gelegentlich wurden sämtliche Kredite „renoviert“, d.h. es wurde ein neues Buch angelegt und lediglich die Unterpfänder verändert, wenn sie an Wert verloren hatten.

Nun im Originaltext einer der ältesten Hinweise: „Schmitß Gefwehr undt seine Hausfraw Anna von Meister Hans Schmidt von Sosbergh und Winters Adam empfangen XXI fl (21 Gulden). Anno 1626“. Dieser Schmitß Gewehr hatte ein Darlehen übernommen, das bereits im Jahre 1598 dem Bonnen Claysen gewährt worden war. Es betrug 12 fl und 6 Albus (Weißpfennige). Als Unterpfand war eine Wiese zu Schmitßbergh gegeben worden. Das Unterpfand war unverändert geblieben in mehr als 60 Jahren. Im Allgemeinen fielen Unterpfänder nicht an die Kirchengemeinde. Vor allem bei Darlehen an die Moselgemeinden, für die Weinberge als Unterpfand eingesetzt waren, wäre der Fall an die Mastershausener Kirche schwierig geworden.

Hier der Originaltext einer Darlehensgewährung nach Senhals: „Anno 1675 den 13. Januariy hatt Niclaß Goergen und seine Hausfraw Joanna von Senhals von zeitlichen Kirchenmeistern ad S. Lucia Joannes Jung und Peter Simets ahn Korn und Geld entlehnt 48 fl, ich sag acht und viertzig Gulden wehrlich zu der Kirchen zu verpensioniren schuldig mit diesem Vorbehalt, dass er jährlich zur Kirchenrechnung die pension selbs liebern (soll)... zum Unterpfand verlegt einen wingert gelegen aufs dem gerster feldt halt 1600 stock oben zu term Maxim Pellens Unden zu des Scherers Erben...“

Alle Namen der Ortschaften, die in unserem Kirchbuch genannt sind, können hier nicht wiedergegeben werden, aber sie wären sicherlich für die Familien und Gemarkungsforschung dortselbst interessant.

Hier wollen wir uns auf Mastershausen und Sosberg konzentrieren. Herauszufinden, wie ein hier Genannter in die eigene Ahnenreihe passt, das ist dem jeweilig Betroffenen überlassen. Es folgen einige Namen, beginnend mit der Seite 29 im Kirchenbuch.

Peter Becker und Margarethe leihen 24 fl, Unterpfand eine Wiese, Anlieger unten Schneiders oder Hermes Philipp , oben Jo(hann)es Meynarts Witwe, 17. Dez. 1657; abgelegt durch Mathias Hermes 6. Jan. 1677 bei den Kirchendienern Mathias Becker und Peter Peters.

Die Zeugen der Darlehenslöschung waren die des Schreibens unkundigen Mathias Hermes und Jonas Baur, die mit ihren Hausmarken signierten. In jedem Dorf gab es eine Marke am Hauseingang. Es waren Zeichen, Runen ähnlich, die festgelegt wurden, um nicht nur unter-schreiben zu können, sondern auch um die Mehlsäcke zu kennzeichnen usw.

Die Tatsache, dass gestandene Männer 1677 noch nicht schreiben konnten, hängt damit zusammen, dass es keine strenge Schulpflicht gab und auch dass durch die verworrenen Kriegszeiten im 17. Jahrhundert der Unterricht häufig gestört war. Theobalt Montenich und Margarethe bekennen am 31. Januar 1669, dass sie von den Kirchenknechten Schultheißen Peter und Hoff Johananes 24 fl empfangen haben; er verlegt einen halben Morgen „hiner den sielen auff dem Croitzwiesgen; Anlieger sind: Johan Bawr und Hans Görgen Hensel. Besagter Theobalt Montenich (auf einer Seite wird der Name in verschiedener Schreibweise wiedergegeben!) war aus Sosberg.

Ebenfalls auf Seite 31 ist festgehalten, dass Hans Breitfeldt am 8. März 1672 von den Kirchenmeistern Peter Hermes und Johannes Meinartz 12 Reichsthaler entlehnt hat. Es war eine neue Währung aufgekommen. Er gibt als Unterpfand einen halben Morgen Feld., Nebenlieger sind Herbel Hans, Hensel Johannes und Johannes Baur der Alte.

Johannes Breitfeldts Tochter Katharina hat diese Schuld 1680 übernommen, was von Pastor Nikolaus Grasher und den Kirchendienern Johannes Hensel und Philipp Klein bestätigt wird. Des öfteren werden Frauen als Handlungsberechtigte genannt, meist ist es eine, vielleicht die einzige Tochter oder auch Witwen.

Auf Seite 35 werden 18 fl Darlehen an Bernhart Klein und Catharina, seine eheliche Hausfrau, gegeben. Die Ehefrau wird stets mit angeführt, damit sie im Falle des Todes ihres Mannes handlungsfähig ist. Sie haben dieses Geld von den Kirchenknechten Peter Hermes und Johannes Hoff erhalten. Es rührt von Schwaben Theißens Barbara von Mesenich her, für die in Mastershausen ein Jahrgedächtnis gehalten werden soll. Von den 21 Albus Zinsen erhält der Pastor 12, der Glöckner 2 Albus, der Rest fällt an die Kirchenkasse, um Kerzen etc. zu bezahlen, 1672.

Da sich aus den Messstiftungen (Jahrgedächtnissen) einige über die Familien in Mastershausen und Sosberg ablesen lässt, sei nun auf die am Ende des Kirchenbuches Nr. 1 aufgeführten Stiftungen verwiesen. Hier eine Stiftung im Original:

„Anno 1674 hatt des Ehrsamen Hanßen Theissen hinderlassene Dochter Anna mit wohl-bedachten gemuth zu Ehren Gottes und ihrer seelen zum Besten ein ewiges Jahrgezeit eingestifft, darzu von den Erben ahn Baarem geldt 25 fl so sey der Kirchen vermacht in Gegenwart H. pastoren undt Sendtscheffen gezalt vorgelacht worden, anno quo supra (wie oben) 8. January.

Soll aber obgemeltes Jahrgezeit gehalten werden circiter (ungefähr) in Maio, pro occasione (im Mai je nach Gelegenheit)ita testor (so bezeugt es) pastor in Mastershausen Nicolay Grasser“.

Diese Messstiftungen erklären, wieso man ziemlich viel Geld ausleihen konnte, denn für die jeweils gehaltene Messe wurden nur die Zinsen des Stiftungskapitals verwendet. Es wurden in Mastershausen gehalten:

„Alle Samstags eine Meß an dem samstags (Marien) altar.

alle 14 tag ein meeß wegen H. Joan Henselins pastor, so er eingestifft hat oder möntlich zwo

noch ein meeß oder Jahrgezeit vor Hens Hensel den alten den 25 Juni“.

Hier wird von Seite 265 auf Seite 40 verwiesen, wo festgehalten ist, dass 1658 30 fl von dem Mastershausener Pastor Sebastian Quiter für eine Messe gestiftet wurden. Selbige soll am St. Sebastiansaltar gehalten werden. Es folgen nunmehr weitere Messstiftungen für:

Einen Schöffen am Fest der Enthauptung Johannes’ des Täufers.

Barbara Schwaben um das Fest der hl. Barbara.

Für Endres Praum.

4 Vronfasten Messen.

Für den ehrwürdigen Wilhelm Steicher im März.

Für Johann Barwr den Jungen und seine Frau Maria nach Ostern.

Für Hansen Anna.

Für Peter Jacobß und Frau Margaretha im Juni.

Für Hans Georg Hensell und Frau Anna im Juni.

Für Antonio Platten aus Mörsdorf und Frau Margarethe und Eltern Jakob und Sabina im März. Für Hansen Theisen Tochter Anna um den 8. Juni.

Für Johannes Buch von Sosberg Tochter Elisabeth Margaretha im September.

Für Philipp Kleins Sohn Nikolaus im August.

Für Johannes Schmidt und Frau Eva im Weihnachten oder Dreikönig.

Für Matthias Jung verstorbene Frau Elisabeth und deren verstorbenen 1. Mann im Juni.

Für Johannes Jung aus Sosberg und Frau Apolonia am Fest der hl. Apollonia.

Für Johannes Laux aus Sosberg im Juni.

Für Johannes Hensel im März.

Für Jakob Meynarty dem Alten um das Fest Maria Lichtmeß.

Für Philipp Hermes und Frau Clara im November.

Für Nikolaus Peters im Juni.

Für Peter Peiffer und Frau Anna.

Für Johann Hoff (dieser Eintrag ist durchgestrichen).

Diesen 25 Messstiftungen auf Seite 265 und 266 folgen 34 Messstiftungen auf der Seite 267; sie sind von anderer Hand und wesentlich zierlicher eingetragen. Diese Messen sind für (jetzt sind es noch weitere bekannte Namen, die bis heute in hiesiger Gegend vorkommen):

Johannes Hoff, Schöffe, und seine zwei Frauen.

Mathias Hermes, Schöffe.

Johann Mainarts und seine dritte Frau Katharina.

Theodor Baur und seine Frau Anna Margaretha.

Joanne Gorg Hensel und Frau Anna.

Joan Philippsen und Frau Anna.

Philipp Hensel und Frau Eva.

Hochwürdigen Herrn Nikolaus Graßer, hier Pfarrer. Johann Hammes, Pastor, nach meinem Tod am Marienaltar.

Johann Adam Hoff, Schöffe, und Frau Katharina.

Peter Peters und Frau Eva.

Für des Nikolaus Trapp Tochter Anna.

Für Johannes Jung Tochter Anna Maria.

Johannes Meinerts den Alten

Johanna Meuerin

Apollonia Mentges und Eltern in Sosberg.

Agnes Hoff, Tochter von Johannes Hoff.

Johann Schmitt und Frau Susanna aus Löffelscheid.

Johann Baür den Jüngeren und Frau Katharina.

Joan Gorg Hermes und Frau Maria.

Wilhelm Hames und Frau.

Johannes Meinartz, genannt Bonen Henß, und Frau Katharina.

Peter Schaaf aus Sosberg und Frau Anna.

Peter Kißeler und seine zwei Frauen.

Peter Seimitz und Frau Elisabeth.

Für mich Johann Hames am Fest Maria Heimsuchung.

Peter Hoff und Frau Anna.

Der Agnesen Johannes und seine beiden Frauen.

Johannes Baur und seine beiden Frauen.

Für die Wohltäter der Kirche am 1. Tag nach der Weihe.

Friedrich Baur und Frau Anna.

Herrn Endres Josten und Frau Maria.

Es folgt noch der Eintrag von zwei Messstiftungen (zu singende Ämter) über 60 fl, die der Pastor Hames im Beisein der sieben Synodalen am 28. Juni 1718 der Pfarrkirche zu Mastershausen macht.

Zurück zu den Darlehen. Seite 47 steht, dass die Witwe Anna des Schmitß Gewehren von Caroll Eckart, Schultheiß zu Baldeneck, und Meinarts Jakob 5 fl und 20 alb übernommen hat, Unterpfand ist ein Viertel Feld in der Pfingstwies, 1634. Egidiuß Grörgh von Buch ist Anlieger.

Es gib etliche Leerseiten in unserem Kirchenbuch, deshalb sind wir bereits bei Seite 79 angelangt. Nun wieder ein Eintrag im Originaltext:

„Anno 1654 den 5. Januarij, hat sich Lucas Hauptsch von Poltersdorff mit der Kirchen Mastershausen von wegen seines Schwieger Vatters schuldigkeit der Kirchen wie oben gemelt verglichen seines annparts alß Nemblich Zwantzig fünff undt einen halben fl tierische wehrungh dero gestalt dass hinfüro vor obgemelte Haupt und Pension somma Nach-folgender Gütter Erblich undt Ewigh ohne einige beschwernuß Erneuern sollte alß Erstlich Ein Vierthel Velß ahm rindterwegh oben wie auch unden zu term Zilles Ziruaß zu Forst, Item noch anderthalb Vierthel Velß ahm Mühlhecken Zilles Ziruaß oben unden Hippen Adam. It. Noch ein Vierthel Velß an funcken wießgen Unden zu term Hirmeß Peters dass damals deme also geschehen seye bekenne undt Erkenne Ich Paulus Antoporus pastor in Buch“.

Es ist hilfreich, wenn man Originaltexte laut liest. Man merkt dann sogleich, dass es bei „Velß“ Feld heißen muss oder bei „somma“ Summe.

Nun noch einige knappe Angaben zu Darlehen:

1650 leiht Hanßen Theiß 17 fl Unterpfand ein Wieschen, Anlieger oben Baurß Endres unten Hermeß Piter.

Weiter 8 fl Darlehen an Hanßen Theiß, Unterpfand ein Garten, der Walpergarten genannt, stößt oben auf den Reitwegh, 1605.

1634 hat Joannes Hoff 17 fl empfangen, gibt zum Unterpfand drei Viertel Feld „auff Können Börgen“, Anlieger Winters Adam und Lauerß Pieter. Gibt noch als Unterpfand ein Viertel Feld „hinder Kassel Höhe zu dem Hainbuchen busch“. Hat Johannes Hof als Käufer 1682 abgelegt. Ob es sich nach 48 Jahren noch um den ursprünglichen Darlehensnehmer Johannes Hoff oder um dessen Sohn handelt?

1626 empfängt Müller Endres aus Sosberg 16 fl Darlehen.

Theiß Meinartz erhält 1663 9 fl Darlehen, seine Witwe Agnes nochmals 3 fl.

Diobalt Müntenich erhält ein Darlehen von 12 Reichsthaler.

Johannes Meinartz der Jung und seine Hausfrau Catharina erhalten 9 fl.

Anlieger am Unterpfand „hinder Klinckers Tann“ Matthias Baur und Johannes Meinhardt der Alte 1689.

1656 am 9. Januar leiht Hans Michel Meurer 25 fl.

Es fällt auf, dass die Darlehen meist im Januar genommen werden. Man hatte Zeit im Winter.

1666 leiht Michael Meurer nochmals 13 fl und 12 alb. Zum Unterpfand gibt er ein Viertel Feld am Horgel Garten, Anlieger sind Jakob Görgen und Agnes Kuhn und mit „einem örthgen wiesen im paspelt“.

Ein letzter Vermerk unter Michael Meurers zunehmenden Darlehen lautet: „Hauß und Hoff bleiben zu Underpant biß zur Zahlung aller Schuldigkeit“.

Er hat weiterhin etliche Darlehen aufgenommen. Ob dies mit dem Pestjahr 1666 zusammen-ängt? Ein direkter Hinweis auf die Pest, die damals fast überall in Deutschland wütete, war bis jetzt nicht zu finden.

1665 leiht ein Andreß Mürtz 14 Reichsthaler von der Mastershausener Kirche. „Kirchen-meister“ sind Peter Jacobs und Johann Baur der Junge. Anlieger an seinen Unterpfändern sind Michael Meurer, Balthenß Jacob, Meinartz Jacob, Johann Baur der Jung und Niclaß Simons.

Auf Seite 67 ist unter anderem vermerkt, dass ein Bürgermeister jährlich an die Kirche den Heimburger-Gulden zu zahlen hat. Heimburger war eine alte Bezeichnung für den Ortsvorsteher. Woher die Verpflichtung, diesen Gulden zu zahlen, kommt, wird nicht gesagt.

Die Hammen Mühle hat 2 Albus jährlich an die Kirche zu zahlen, 1667.

Als 1677 Johann Hammes von den Kirchenmeistern Peter Jacobs und Johannes Baur dem Jungen 12 Rthl. und 43 alb leiht, muss dies im Beisein seines Stiefvaters geschehen.

1680 am 8. Januar übernimmt der Sohn von Johannes Diederich und dessen Frau Margaretha, der sich Johann Georg schreibt, 20 fl Darlehen. Bei den Feldern, die als Unterpfand gegeben worden waren, werden als Anlieger Johannes Baurw der Jung, Peter Kissel von Sosberg, Andres Mertz, Hammes Adams Peter, Philipp Klein, Niclaß Trapp, Servatius Hermes von Cochem und Johann Schmidt der Alte genannt. Aus der Gemarkung werden dabei erwähnt: Ein Feld in dem Fahl Rech, ein Viertel Feld auf dem Grissel wassem, ein Wies im Halgart, ein Feld auf dem Denperist, ein Feld auf dem Creutzwasem bei dem Judenappelbaum, ein halbes Viertel Feld auf dem Klopp.

1675 am 13. Januar hat Niclaß Georgen und seine Hausfrau Joanna von Senhals von den Kirchenmeistern Joannes Jung und Peter Simets an Korn und Geld geliehen 48 fl. Als Unterpfand setzen sie einen Wingert mit 1600 Stock und verpflichten sich, die Pension (Zinsen) selbst abzuliefern. Ein so stattliches Darlehen wird vom Pastor und sämtlichen Schöffen genehmigt. Mathias Görgen von Senhals, der das Darlehen übernommen hat, wird verpflichtet, ein neues Unterpfand zu geben. Vielleicht waren die 1600 Stück inzwischen erfroren oder Mathias hat diesen Weinberg nicht geerbt.

Am 4. Mai 1681 übernahm Petrus Doerenbach, Pastor in Halsenbach, 52 fl Schulden, die von seinem Vorgänger Pastor Heinrich Remacli offen waren. Dabei wird die verstorbene Mutter des Pastors Remacli erwähnt. Diese ist in Hatzenport begraben. Damit erklärt sich der Bezug zu Hatzenport, wohin etliche Darlehen gegeben worden waren.

Es folgen nun mehrere Darlehen nach Senheim, Ediger und Poldersdorf auf den Seiten 71 bis 99, wobei allerdings die Seiten 75 bis 94 fehlen. Sie werden um das Jahr 1680 gewährt. Wahrscheinlich war eine Notzeit in den Moselorten.

Am 21. Januar 1680 hat Servatius Hansen von Sosberg bei den Kirchendienern Johann Hoff und Philipp Hensel 24 fl entlehnt. Er setzt als Unterpfand eine Wiese im Dumperich, Anlieger sind Agnes Meinarts und Hans Breitfeldts Erben. Anlieger eines Pfandfeldes sind Hans Georg Meinarts und Johannes Philippsen.

Johannes Bauer der Alte leiht sich 1680 und 1686 Geld aus der Kirchenkasse, 1689 ist es Johann Bauer der Jung und seine Frau Eva, die sich 4 Reichsthaler leihen. Als Anlieger an den Unterpfänden werden genannt: Philipp Hensel, Johann Schmidt der Alte, Reisers Jakob Witwe Katharina, Claß Meinartz.

1686 leihen Gerhard Putz und Ehefrau Elisabeth von Sosberg 27 fl. Als Unterpfand

setzen sie einen Bauplatz sowie ein Haus „unter seiner Gerechtigkeit“ in Sosberg.

Für ein 1687 gewährtes Darlehen von 23 fl gibt er Dreiviertel Feld im Hassel als Unterpfand, Johann Lautzen ist einer der Anlieger.

1694 leiht Anna, die Witwe des Servatius Hansen, 35 fl und 7 alb. Bei den Unterpfändern werden neben Johann Schmidt dem Jungen, Peter Peters, Johann Hof und Philips Georg „das Lam Kind mit Erben“genannt.

1688 am 23. Dezember hat des Peters Peiffers hinterlassene Hausfrau Anna von Sosberg 12 fl geliehen. 1698 hat Johann Nagel, wahrscheinlich ein Schwiegersohn, dieses Darlehen zurückgezahlt.

In den Jahren 1689 bis 1691 haben zahlreiche Mastershausener und Sosberger Geld geliehen. Kriegszeiten! Es waren dies:

Hans Jakob Dehlen der Jung und Clara, Philipp Geörg und Margaretha, Andreas Moertz, Hans Adam Hoff und Catharina, Hubert Fischers Witwe Maria von Sosberg, sowie Johannes Rodeling und Catharina und Johann Meynardts der Alte.

1691 leihen am 8. April Matthias Buch, Bürgermeister von Sosberg und seine Geschworenen Peter Nagel und Peter Eisel für ihre Gemeinde 30 Reichsthaler von der Mastershausener Kirche. Wahrscheinlich hatte die Gemeinde Sosberg Kriegslasten zu bezahlen.

Auf Seite 114 wird schließlich doch einmal ein Darlehen von 37 fl an einen Bucher gewährt. Es ist Andreas Linden. Da es ein hervorragendes Einwohnerbuch von Buch (herausgegeben von Werner Nikolay und Rudolf Zimmer, 1998) gibt, lässt sich über diesen Andreas Linden noch allerhand sagen.

Er war mit Maria Steffens aus Faid in der Eifel verheiratet. Sie hatten acht Kinder, die Zwillinge Johann Adrian und Maria sind als die Letzten der Acht am 13. Mai 1691 geboren. Vielleicht hat diese Tatsache mit dem wenige Tage später gewährten Darlehen zu tun. Die Familie scheint auch erhebliche verwandtschaftliche Verbindungen zu Mastershausen gehabt zu haben.

1691 und 1692 werden zahlreiche Darlehen gewährt, dabei eines an Michael Lauxen mit Ehefrau Anna Margaretha aus Krastel. Da es 50 Reichsthaler (also ein relativ großes Dar-lehen) sind, wird es in Gegenwart des Pastors und sämtlicher Schöffen gewährt. Bei kleineren Darlehen ist meist nur die Rede von zwei Schöffen. Ein Peter Klein von Wohnroth muss bürgen für Lauxen.

Am 1. Mai 1703 muss die politische Gemeinde Mastershausen bei der Kirchengemeinde unter „Bürgermeister Joan Georg Simonis zur französischen Contribution 60 Reichsthaler“ leihen, am 3. März 1703 nochmals 29 Rthl. Zusammen muss die Gemeinde 10 fl an Zinsen zahlen. Ein Reichsthaler war 2,25 Gulden wert. Schon am 10. Januar 1704 konnte die Gemeinde ihre Schulden zurückzahlen, die 9 Rthl., die noch zu zahlen sind, soll die Kirche als Kriegssteuer bezahlen.

Ab Seite 137 in unserem Kirchenbuch Nr. 1 folgen die „Wax Renten“, die 1657 neu verzeich-net wurden. Wachs war teuer und rar. Aber es musste in der Kirche das Ewige Licht unterhalten werden. Da es noch keine Streichhölzer gab, war das Ewige Licht auch die Garantie dafür, dass in einer Gemeinde das Feuer nie ganz ausgehen konnte. Folgende Personen werden genannt:

Peter Petri, Juncker Frederich Müll, Mörtz Endres, Jonas Claur, Christmanß Philipsen, Müller Peter, Meynarts Theißen Witwe Agnes Cleuten Johann von Sosberg, Välenß Junckel, Hennen Jacobs, Philipp Hensel, Claß Theissen Erben, Hanß Breitfeldts Tochter Catharina, Jacob Hames, Adam Theissen, Kremerß Claiß, Schmidt Philipp, Philipp Klein Erben, Hansen Theissen Erben, Claß Hermes, Hengen Theiss, Johannes Henssen, Schmidt Philipp, Zeruaß Östen, Heinzen Jacob zu Mörsdorf, Gorgen Endreß, Meinerts Johannes, Johannes Hoff, Meinerts Theiss, Worberß Johannes, Hoff Peter, Bauer Peter Witwe Anna, Hameneß Conrath, Muherß Philipp, Schwaben Hanß, Caroll Eckart Schultheiß zu Baldeneck, Winterß Hammans Erben, Koll Jakob, Luxen Balteß, Eden Balthess, Peters Claß, Wilhelm Hermes und Frau Anna Maria, Bosen Peter, Johann Meynardts der Alte, Meinerts Peter Kinder von Haserich, Gorgen Endreß, Heppen Theiß, Melchers Philipp, Webers Johannes, Zimmer Cleß, Berndt Klein, Georg Jakob, Meurer Hans, Caster Pieter, Klein Cläsgen Eva, Ewald Theiß, Niclaß Breitfeldts Tochter Anna, Mühlen Pieters Erben, Simons Claß, Hammes Adam, Servatius Nagel von Sosberg.

Mit Seite 148 enden die Wachszinsen. Da wahrscheinlich jede Familie zu den Wachs-lieferungen beitragen musste, sind diese Ausgaben für Familienforscher wichtig. Wer möchte, kann ja die Namen sortieren.

Die Seiten 149 bis 152 fehlen, danach folgen ab Seite 153 wieder Angaben zu Darlehen, die ab 1692 gewährt wurden. Dabei sind auch Ausleihen von Frucht, die als Saatgut verwendet wurde. Durch den sogenannten „Pfäzer Erbfolgekrieg (1688 bis 1697) war offensichtlich die Landwirtschaft in eine Krise geraten. Dadurch, dass die Kirchengemeinde außer Wachs- auch Fruchtlieferungen einnahm, war man in der Lage auszuhelfen. Peter Mühle von Leiden-eck hat 1690 acht Simmer Korn geliehen. Ein Simmer enthielt etwa 20 kg Frucht. Ein Malter enthielt gut 200 Liter Frucht und kostete 1690 8 fl und 3 alb.

Vor allem aus Orten der Umgebung werden Ende des 17. Jahrhunderts Darlehen aufge-nommen. So leihen Jakob Simon und seine Frau Apolonia von Pantzert (Panzweiler) 37 Rthl und geben ihr gesamtes Erbteil in Blankenrath als Unterpfand.

Von Seite 159 an sind „Erblichen Olich Renten“ aufgezeichnet. Wiederum sind fast alle Familiennamen von 1657 verzeichnet. Meistens ist ein Pfund Öl zu liefern. Für jede Öllieferung war ein Unterpfand zu geben. Ob das Öl aus Nüssen oder aus Raps gewonnen wurde, wird nicht gesagt. Raps wurde angebaut in der Mastershausener Gemarkung, wie aus einer Beschwerde um 1700 ersichtlich. Etliche Bauern hatten nämlich Raps unter das Getreide gesät und damit die Zehntabgabe für die Burg Balduinseck geschmälert.

Leider fehlen wieder 15 Seiten. Auf Seite 181 steht eine Abgabe von Diedrichs Johan von Mastershausen für „die Spin“. Er hat jährlich zwei Simmer und ein halbes Sester zu liefern, dafür gibt er als Unterpfand sein Haus und Hof samt der Gerechtigkeit.

Offensichtlich war eine Abgabe für die Spin oder Spenn eine sehr ernste Verpflichtung. Die Spenn, auch Spende genannt, war ein Fond für die Armen. An bestimmten Tagen wurde davon sogenannten Hausarmen Brot geschenkt oder es wurde für sie vor Winteranfang wollenes Tuch gekauft. Auch wohnsitzlosen Armen, die zwischen Mastershausen und Sosberg oder in der verfallenen Burg Balduinseck hausten, wurde gelegentlich geholfen, wie aus Taufeinträgen späterer Zeit ersichtlich.

Görgen Jakob hatte ein aufgehäuftes Sester Korn in die Spin zu liefern. Ein Sester war ein Viertel Simmer. Diese Verpflichtung war auf ihn von Matthias Philippsen gekommen.

Viel später hat 1766 Pastor Becker in Latein eine Notiz gemacht: Hier fehlen viele Seiten. Die Fehlseiten sind demnach also schon sehr früh verschwunden. Ob mit Absicht? Da noch weitere drei Kirchenbücher angelegt worden sind, kann man annehmen, dass es sich bei verschwundenen Seiten um Leerseiten handelte. Im Kirchenbuch Nr. 2, das bereits 1704 angelegt worden ist, heißt es auf der ersten Seite:

„...die Capitalia oder Schülden auß dem alten Buch trewlich zusammen gezogen und fortgeschrieben von Herrn Pastore Joan Hames und den Synodalen Nicolaus Mainarts, Joan Jacob Tieler, Joan Gorg Hensel, Joan Gorg Hermeß, Joan Adam Hoff, Peter Görgen und Peter Kissel von Sosberg.

Sambt olig, wachs, Korn und Haber pfagt (Pacht) mit Jahrgezeiten (gestifteten Messe) pasory und Kirchengüttern und übrige im alten Buch erfindlichen nothwendigen sachen.“

Es wäre verwunderlich, wenn es tatsächlich Betrügereien in Bezug auf die Verpflichtungen gegenüber der Kirchengemeinde gegeben hätte, denn die Namen der Synodalen sind zum Großteil geblieben, d.h. da dieses Schöffenamt von Vater auf Sohn überging, wurde auch das Wissen um die Verpflichtungen weitergegeben.

Bei den Abgaben, die an Getreide zu geben sind, werden zahlreiche Gewannnamen gewähnt. Namen, die am Boden kleben, ändern sich selten. Es ist ganz interessant zu vergleichen, ob sich seit 1657 etwas geändert hat. Auf Seite 191 werden genannt:

„in der Weyerbach, der Sosberger Weg, vor dem Walt, auf Castel, zu Vockß (Fuchs) Löchern, auf Könner Börgen, auf Grambrich, hinder paffen wiesen, under dem Haß, auf dem hindersten Castel, auf dem Hasselbergh, auf Baldeneck, bei der Möllen Hecken, auf Prauen, an der gemeinen Trifft, auf dem obersten Assel, der gemein Assel, dem untersten Assel, am Kippenweg, in schreibers Wiesen, auf dem Dumperich, hinter dem Sotterwiesgen, auf der wingarts Hellen, auf dem Klopt, auf Bungart, unter dem hohen Rech“.

Auf der Seite 202 des Kirchenbuches steht: „Anno 1709 den 7. Januarii hatt Gorg Schmitz zu Sosberg seine Kirchenrechnung vom Jahr 1708 über Renten, Gefehll, Olig, Wachs, Früchten Gelder, Einnahm auch Außgaab gehalten vor Pastor auch Sentscheffen wie folgt:“

Es ist die älteste, erhaltene Kirchenrechnung der Pfarrei Mastershausen. Warum sie hier einge-tragen ist, obschon ja im Jahre 1704 ein neues Kirchenbuch begonnen wurde, erklärt sich wohl daraus, dass in diesem ersten Kirchenbuch noch Seiten leer waren. Die Einnahmen werden einzeln aufgeführt, dabei der Vermerk „von Begräbnissen – nichts“. Bei den Ausgaben ist erwähnenswert:

„Von Jahrgezeiten dem H. Pastor 15 fl 18 alb,

dem Schulmeister 5 fl,

wegen Messwein 6 fl 18 alb,

den Fruchthebern 1 fl 3 alb,

Schreiberlohn 1 fl 12 alb,

Waschlohn 1 fl 12 alb,

Rechnungsunkosten 10 fl,

Kertzen kaufft 6 fl,

Olig kaufft 7 fl,

Weck zu Ostern 3 fl 6 alb,

auf Ostermontag den Chorsängern 1 fl 21 alb,

den Scheffen 3 fl 3 alb,

dem Pastor 4 alb,

Hostien und gesponnenen Wachs 16 alb,

Johannis und Communikatenwein 1 fl (Am Fest Johannes des Apostels und bei der Erstkommunion wurde unkonsekrierter Wein gereicht).“

Es folgen noch weitere Ausgaben für Baumaterialien und Ziegel. Aber es können in diesem Jahr auch noch 186 fl ausgeliehen werden. Der Kirchenmeister hat noch 167 fl und 10 alb einzufordern; er hatte demnach ein mühseliges Amt, denn die verschiedenen Schuldner beeilten sich offensichtlich nicht allzu sehr. Endlich 1712 konnte er seine Rechnungen abschließen, wie Pastor Hames ihm quittiert.

Wahrscheinlich war er froh, dass wer schon 1709 das Kirchenmeisteramt an Dederich Bauer hatte weitergeben können.

Manche Kirchenmeister haben die Einnahmen in kleinen Summen abgeliefert. Auf Seite 175 heißt es, dass wenigstens 20 Gulden beisammen sein sollen, wenn man abliefert. Des öfteren hat der Kirchenmeister den Zinsen, die auswärtige Darlehensnehmer zu zahlen hatten, nach-laufen müssen. Im allgemeinen dauerte es drei Jahre, bis ein Kirchenmeister endgültig abgerechnet hatte. In unserem Buch sind diese Abrechnungen bis zum Jahr 1737 festgehalten.

Die Seiten 237 bis 255 enthalten ein Register. Es ist alphabetisch angelegt, aber manchmal ist es nach den Familiennamen und manchmal nach den Vornamen geordnet. Es folgen nun noch die Messstiftungen bis Seite 274. Von diesen war bereits weiter oben die Rede.

Natürlich konnten nicht alle Details hier aufgeführt werden, aber ein Überblick über dieses älteste Kirchenbuch in Mastershausen ist damit gegeben.

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Was ist demnächst:
  

 

01. Mai
Maifest an der Pfarrscheune

 

03. Mai
Begegnungscafè ab 14:00 Uhr in der "Alt Schul"

 

06. Mai
Führung im Ruhewald "Am Fürstengrab" um 14:00 Uhr Treffpunkt am Parkplatz

 

10. Mai
Begegnungscafè ab 14:00 Uhr in der "Alt Schul"

 

Abfallkalender

02. Mai Gelb
05. Mai Papier
08. Mai Bio
19. Mai Rest