Alfons Liesenfeld - Gemeinde Mastershausen

Alfons Liesenfeld verhalf Kriegsgefangenen zur Flucht


Aalfons Liesenfeld als Soldat im 2. WeltkriegGegen Ende des Zweiten Krieges gab es vielfältige Zeichen des Widerstandes und tatkräftiger, echter Menschlichkeit. Es zeigte sich, dass viele Menschen trotz aller Propaganda im Inneren von den Parolen des NS-Regimes nicht erreicht worden waren. Ein Zeugnis solcher Nächstenliebe wird bis heute in der Familie von Kurt Liesenfeld (Hausname Hofjakobs) in Mastershausen aufbewahrt und wurde der Redaktion Klemens Hauröder vermittelt.

Es ist eine Erklärung von Kriegsgefangenen verschiedener Nationalitäten, die der Vater von Kurt und Karl Liesenfeld, Alfons Liesenfeld, als Soldat in Mastershausen zu bewachen hatte. Beim Nahen der westlichen Front unterstützte Liesenfeld die Gefangen bei der Flucht vor dem Transport zur rechten Rheinseite und versorgte sie in einem Schieferstollen zusammen mit anderen Bürgern. Obwohl diese Tatsache im Dorf bekannt war, hielten alle Dorfbewohner bis zur Befreiung durch alliierte Truppen dicht.

Die in französicher Sprache verfasste Erklärung hat in der Übersetzung folgenden Wortlaut:

"Wir Unterzeichneten, deren Namen angegeben sind, erklären hiermit an Eides statt: Dank des Obergefreiten Alfons Liesenfeld aus Mastershausen, dem die deutschen Behörden uns nach einen Fluchtversuch übergeben hatten, konnten wir am 17. März 1945 befreit werden. Dank seines Einflusses und infolge seiner eigenen Verantwortlichkeit konnten wir vier Tage in dem Dorfe bleiben. Während dieser vier Tage hat er uns selbst verpflegt. Zur Zeit des beschleunigten Abmarsches aus dem Dorfe war er derjenige, welcher uns in den Wäldern verborgen hielt. Es ist noch zu bemerken, dass er im gegebenen Augenblick die Flucht aller Serben seines Kommandos, über das er die Aufsicht führte, begünstige. Nach den eingezogenen Erkundigungen zu urteilen, war er immer ein guter Aufseher. Zur Beglaubigung dessen bitten wir, ihm die bestmögliche Behandlung angedeihen zu lassen."

Diese Erklärung wurde namentlich von folgenden 16 Kriegsgefangenen unterzeichnet:

Negre, Robert - Joulet, Joseph - Congnag - Bernans - Conier, Marcel - Marcovic, Arsenye - Zizokov, Joca - Cagrufs - Cuseboze - Monik - Aumute - Sauno - Tikomis - Rogubor - Kadic, Arsanye - Battard

(Diese Unterlagen wurden von Karl Liesenfeld, Köln zur Veröffentlichung übergeben)

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